14441070_303514920018337_7518015489742639724_nWie jeden Monat treffen wir – Jugendliche aus Bochum, die keine Lust auf Krieg und Kriegspropaganda haben – uns, um gemeinsam zu überlegen, was wir tun können, um der Bundeswehr, Kriegstreibern und denen, die am Krieg verdienen, auf die Nerven gehen können. Wenn Du auch Lust hast, mit anderen jungen Menschen zu diskutieren und aktiv zu werden, komm am 11.10. um 19:00 in den Bahnhof Langendreer (Raum 4)!

Auf dem nächsten Treffen werden wir uns damit beschäftigten, wo die Bundeswehr bereits überall im Ausland eingesetzt wurde und wird und was sie dort angeblich und tatsächlich tut. Danach planen wir gemeinsam Aktionen. Alle Jugendlichen außer Rassisten, Nazis und anderen Menschenfeinden sind willkommen!

https://www.facebook.com/events/1837347699820486/

14045924_283877311982098_5780509186099374649_nLetzte Woche waren wir mit dem Offenen Treffen gegen Krieg (https://www.facebook.com/otkbochum/) Transpis malen im Stadtpark, danach haben wir die Stadt ein wenig verschönert 😉 Falls Ihr auch Lust habt, euch gegen Bundeswehr, Kriegstreiberei und Militarisierung einzusetzen, kommt am 06.09. um 19:00 Uhr in den Laden der Naturfreunde in Bochum-Langendreer (Alte Bahnhofstraße 175 – dort diskutieren wir gemeinsam über Kriegspolitik und planen Aktionen. Alle Jugendlichen außer menschenfeindlichen Arschlöchern wie Nazis und Rassisten sind willkommen 🙂

IMG_20160629_154051DU WILLST WAS TUN GEGEN KRIEG?
Dich nervt Bundeswehr-Werbung in der Schule, der Uni oder Deinem Viertel? Wir wollen Jugendliche in Bochum zusammenbringen, die sich gegen die Bundeswehr und andere Kriegstreiber im In- und Ausland einsetzen wollen. Starten wir gemeinsam Aktionen gegen die Profiteure von Krieg und Militarisierung!

Es darf nicht normal sein, dass Milliarden für Rüstung und Kriegspropaganda ausgegeben werden, die in unseren Schulen, Jugendzentren und Sportzentren fehlen! Die Einsätze der Bundeswehr führen nicht zu mehr Sicherheit oder Gerechtigkeit in der Welt, sondern zu Elend und Tod, Hunger und Flucht. Die Gewinner von Waffenhandel, neuen Rohstoff- und Absatzmärkten und dem „Wiederaufbau“ der zerbombten Länder sind vor allem große Banken und Konzerne. Die haben auch in Bochum Niederlassungen. Auch in Bochum hängt an jeder zweiten Ecke Werbung für die Bundeswehr als Arbeitgeber. Darauf haben wir keinen Bock! – deshalb wehren wir uns!

Ein erstes Treffen soll am Dienstag, den 5. Juli um 19:00 in Bochum-Langendreer stattfinden. Wie es weiter geht, was wir konkret machen wollen, entscheiden wir dann gemeinsam. Alle Jugendlichen dürfen mitmachen – außer Rassisten und ähnlichen Arschlöchern.

Komm vorbei und bring deine Freundinnen und Freunde mit!

SDAJ auf dem UZ-Pressefest!

Gepostet am 23. Juni 2016 Unsortiert

160510_Pressefest-SDAJ_uzpressefest-button-4Das nächste Pressefest findet vom 1. bis 3. Juli 2016 in Dortmund statt.

Seit 1974 lassen es sich die Kommunistinnen und Kommunisten nicht nehmen, mit dem Pressefest der DKP-Wochenzeitung „Unsere Zeit“ einen politischen und kulturellen Gegenpunkt zu Entsolidarisierung, Kommerz und Kapitalismus zu setzen. Die SDAJ richtet auch dieses mal wieder den Jugendbereich auf dem UZ-Pressefest aus.

Mit politischen Runden, Musik, Spiel- und Spaß, günstigem Essen und Getränken, wollen wir ein Wochenende miteinander diskutieren, uns kennenlernen und feiern. Gäste aus der ganzen Welt kommen auf Einladung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) an diesem Wochenende in Dortmund zusammen.

 

Zum Programm geht es hier lang:

Wieder einmal lassen die Cineasten von der SDAJ Bochum eine Sternstunde der Filmgeschichte wieder aufleben und zeigen Stanley Kubrick’s Klassiker „Dr. Seltsam“. Der 1964 in die Kinos gekommene Film erzählt die Geschichte eines durchgedrehten US-Generals, der versucht, einen Atomkrieg gegen die Sowjetunion vom Zaun zu brechen – um dies zu verhindern, versammelt sich die US-amerikanische Politikerkaste im „War Room“ des Pentagon und versucht, die Zerstörung der Welt aufzuhalten (und im besten Fall die Russen zu besiegen). Dabei zeigt Regisseur Kubrick, dass im Krieg auch die eigene Bevölkerung zur Zahl verkümmert, mit der ohne mit der Wimper zu zucken Kosten-Nutzen-Rechnungen aufgemacht werden.

Der Film wurde für 4 Oscars nomiert – die SDAJ Bochum vergibt 5 von 5 möglichen Sternen! Kommt vorbei und genießt die Kinoatmosphäre im Sozialen Zentrum. Wir sorgen wie gewohnt für Cocktails (Cuba Libre, Mojito), Bier (Fiege, Veltins) sowie Softdrinks und Snackereien.

PS: Die hier angegebene End-Uhrzeit ist übrigens fiktiv.

 

Das ganze finden im Soziales Zentrum Bochum Josefstr. 2, 44791 Bochum statt.

Am 04.06. wollen Nazis in Dortmund den „Tag der deutschen Zukunft“ ausrufen und demonstrieren. Sie warnen vor Einwanderung und der angeblich „geplanten Ausrottung des deutschen Volkes“. Sie fordern eine „Volksgemeinschaft“ und ein Ende der Einwanderung. Wir wollen deshalb am 21. Mai fragen, was hinter den Argumenten der Nazis steckt, wieso ihre Forderungen falsch sind und wie man ihnen am besten entgegentreten kann. Zuerst wird es ein Argumentationstraining gegen immer wieder zu hörende rechte Parolen geben, bei dem wir gemeinsam überlegen, mit welchen Argumenten man der Hetze den Wind aus den Segeln nehmen kann. Danach werden wir uns mit dem Aufruf der Dortmunder Nazis auseinandersetzen und auch darüber informieren, wie man am 04.06. in Dortmund selbst gegen Nazis aktiv werden kann – weil über Nazis reden nicht reicht. Eingeladen sind alle – außer Nazis.

Im Anschluss gibt es unseren SDAJ-Kneipenabend mit Musik, günstigen Getränken (Cocktails, Bier, Softdrinks), Spielen und worauf Ihr sonst Lust habt. Wir freuen uns auf Euren Besuch, gute Diskussionen und viel Spaß!

Wann? Samstag, 21.05. um 18.00 Uhr64_kampagnenabschluss

Wo? Soziales Zentrum Bochum, Ecke Joseph-/Schmechtingstraße

 

Offener Brief an Ottilie Scholz

Gepostet am 24. Juni 2015 Unsortiert

Sehr geehrter Frau Oberbürgermeisterin,

wir sind zutiefst entsetzt darüber, dass Sie zusammen mit anderen OberbürgermeisterInnen aus dem Ruhrgebiet einen Brief an die Ministerpräsidentin von NRW, Hannelore Kraft, unterschrieben haben, in dem Sie die Abschaffung der Einzelfallüberprüfung bei Asylanträgen gefordert haben. Wir sind erschrocken, dass Sie sich dafür aussprechen, dass Flüchtlinge schneller, d.h. ohne diese konkrete Überprüfung in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden können. Es scheint Ihnen gleichgültig, in welcher Lage sich diese Menschen befinden, dass Familien auseinandergerissen werden, Alte und Kranke den Heimweg mit unzureichender medizinischer Versorgung überstehen müssen und das Menschen, die vor Rassismus, Diskriminierung und Verfolgung geflohen sind, dorthin zurückgeschickt werden.

In dem von Ihnen mitunterzeichneten Brief heißt es:
“Nicht nur nicht hilfreich sondern geradezu kontraproduktiv sind Erlasse, die darauf abzielen, im Nachgang zu bestandskräftig festgestellten Ausreiseverplichtungen noch einmal in Einzelfallprüfungen einzutreten und Familienverbünde nicht auseinanderzuziehen … Stattdessen benötigen wir alle Unterstützung, Menschen mit bestandskräftig festgestellten […] Ausreiseverpflichtungen in ihre Heimatländer zurückzuführen, um die notwendigen Plätze für um ihr Leben fürchtenden Flüchtlinge freizuziehen.”
Sind Sie sich bewusst, in welche Rhetorik Sie damit verfallen? Ist Ihnen klar, dass Sie damit der Losung der Nazis „Das Boot ist voll“ Rückenwind verleihen? Im Bochumer Stadtrat sitzen Parteien wie die NPD, die eine solche Politik schon lange forcieren.Mit Ihrer Unterschrift haben Sie nicht zuletzt den Rechten mit ihrer Umtriebigkeit, die seit Monaten für eine Abartigkeit nach der anderen von sich reden machen, einen Erfolg zugestanden.

Sie sind bereit die wenigen Rechte zu beschneiden, die Flüchtlingen in Deutschland noch geblieben sind und die derzeit massiv unter Druck geraten, nicht zuletzt durch die Welle rechtspopulistischer Bewegungen wie Pegida & Co.

Anstatt verschiedene Flüchtlingsgruppen gegeneinander auszuspielen, sollten Sie sich dafür einsetzen, dass alle Flüchtlinge das Recht genießen, hier unterzukommen, das Recht erhalten, Arbeit zu finden und in unsere Gesellschaft integriert zu werden. Sie sollten sich gegen die Praxis einsetzen, dass Flüchtlinge in angeblich sichere Drittstaaten abgeschoben werden, wie es bspw. bei Sinti und Roma oftmals der Fall ist. Sie werden in Länder geschickt, wo sie rassistischer Verfolgung ausgesetzt werden. Können Sie das guten Gewissens rechtfertigen?

Woran es doch offensichtlich viel mehr fehlt ist ein übergreifendes, landesweites oder gar bundesweites Konzept zur Flüchtlingsunterbringung und -integration. Warum prangern Sie nicht an, dass Städte im Ruhrgebiet Flüchtlinge in Zeltlager unterbringen, während es gleichzeitig Wohnungsleerstand gibt. In dem Brief kritisieren Sie richtigerweise die Unterfinanzierung der Kommunen. Rücken Sie dies als Forderung in den Mittelpunkt! Warum fordern Sie nicht, dass das Geld für diese Aufgabe dort zu holen sei, wo die Profiteure von Krieg und Elend sitzen. Deutsche Konzerne und Banken verdienen an militärischen Konflikten und sozialem Elend in anderen Ländern dieser Welt, z.B. durch zahlreiche Waffenexporte. Sie sollten zur Kasse gebeten werden!

Wir, die SDAJ Bochum, fordern, dass Sie als Oberbürgermeisterin die Willkommenskultur, die Sie in dem Brief beschreiben, aktiv unterstützen. Wir fordern ein Bleiberecht für alle Flüchtlinge. Spielen Sie den Nazis nicht in die Hände. Wir fordern Sie dazu auf, dass Sie Ihre Unterschrift zurücknehmen und der Forderung nach offener und solidarischer Flüchtlingspolitik nachkommen.
Say it loud, say it clear, Refugees are welcome here!
Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Bochum
Brief der OberbürgermeisterInnen an Hannelore Kraft: http://linksfraktionbochum.de/wp-content/uploads/2015/05/Schreiben-HVB-an-MP.pdf

1.Mai Nazifrei

Wieder einmal haben Nazis versucht, den 1. Mai, traditioneller Kampftag der Arbeiterklasse, für sich einzunehmen und rassistische Hetze zu verbreiten. Überall in Deutschland kam es zu Demonstrationen von Faschisten und Angriffen auf Kundgebungen und Demonstrationen von Gewerkschaften. Im Ruhrgebiet musste die Stadt Essen einen wütenden Nazimob der Partei „Die Rechte“ ertragen. Wir haben uns zusammen mit unseren Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden gegen diese Provokation gewehrt.
Im Folgenden dokumentieren wir die Geschehnisse des Tages.

Anreise der Nazis traf auf erheblichen Widerstand!

Für 18:00 war die Demonstration der Rechten im Stadtteil Kray angemeldet. In Köln und Dortmund trafen sich die Nazis jeweils um 16 Uhr, um nach Essen weiterzufahren. In beiden Städten versuchten AntifaschistInnen, die Nazis an der Abreise nach Essen zu hindern. Während in Dortmund eine pünktliche Zugfahrt der Nazis durch einen schweren Polizeieinsatz ermöglicht wurde, kam es in Köln zu größeren Verspätungen. Eine Gruppe von 40 Neonazis kam sogar nie in Essen an und konnte den 1.Mai vom Liveticker aus verfolgen.

Polizei prügelt Nazis den Weg frei und hindert Gegendemonstranten an Anreise

Hauptbahnhof Essen: Um ca. 17:10 Uhr begab sich eine Gruppe von rund 200 AntifaschistInnen auf Gleis 22, um zu den angemeldeten Gegenprotesten zu gelangen. Eine Polizeikette versperrte jedoch den Zugang zu den Zügen. Etwas später traf eine Gruppe von rund 150 Neonazis aus Dortmund in Essen ein. Die Polizei griff die AntifaschistInnen brutal unter dem Einsatz von aufgehetzten Polizeihunden und Schlagstöcken an, um sie vom Gleis zu drängen und den Faschisten den Weg zu ihren Zügen zu ermöglichen. Die AntifaschistInnen wurden hingegen von der Anreise zu den angemeldeten Gegenkundgebungen abgehalten und stattdessen in einem unbelüfteten S-Bahntunnel für ca. 1,5 Stunden festgehalten. Dies ist ein schwerer Eingriff in das Versammlungsrecht! Hierbei ist besonders festzuhalten, dass Polizeibeamten sehr rücksichtslos vorgingen. So wurden zahlreiche Menschen verletzt, unter anderem auch Minderjährige, wie auf mehreren Videos zu sehen ist.

Auftaktkundgebung der Nazis geht durch Protest unter/ Naziroute wird maßgeblich blockiert

Nachdem sich der Kessel im S-Bahntunnel am Essener Hauptbahnhof gelöst hatte, verstärkten hunderte AntifaschistInnen die Gegenproteste am Ort der Auftaktkundgebung der Nazis am Krayer Markt, die bereits begonnen hatte. Gemeinsam mit AnwohnerInnen sorgten wir durch lautstarken Protest in unmittelbarer Nähe zu den Nazis dafür, dass ihre Hetze kaum Gehör fand.

Die Demo-Route der Nazis, die vom Krayer Markt nach Gelsenkirchen Rotthausen führen sollte, wurde von AnwohnerInnen und AntifaschistInnen blockiert. Den Nazis blieb rund 2/3 ihrer Demostrecke verwehrt, obwohl die Polizei weder Kosten noch Mühen scheute, den Naziaufmarsch in voller Länge durchzusetzen.

Polizei kapituliert gegen Nazis

Der Polizei kommt an diesem Tag eine sehr üble Rolle zu. Nicht nur, dass sie AntifaschistInnen, PassantInnen und AnwohnerInnen schikanierte, sie ließ sich auch von den Nazis vor sich hertreiben. So konnten hunderte gewaltbereite Nazis im Bahnhof Dortmund und später auch in Essen nahezu ohne Polizeibegleitung ihr Unwesen treiben. Über den gesamten Nachmittag haben offen auftretende Faschisten ohne jegliche Polizeibegleitung im Dortmunder Hauptbahnhof rumgelungert und bedrohten zum Teil Antifaschisten und Passanten. Auch in die späte Nacht hinein konnten Gruppen von Nazis ohne Polizeibegleitung im Ruhrgebiet umherfahren waren so stets eine Gefährdung. In Dortmund Dorstfeld Beispielsweise wurde eine Gruppe von rund 30 Neonazis um 00:00 auf dem S- Bahngleisen ohne Polizeibegleitung gesichtet, welche voraussichtlich den Naziskins zuzuordnen sind.
Einen Höhepunkt der Überforderung bei der Polizei mit den Nazis der Möchtegernpartei „die Rechte“ zeigte sich bei Spontandemo von rund 100 Neonazis durch die Essener Innenstadt. 100 unbegleitete Neonazis sind ohne Polizeibegleitung durch die Essener Innenstadt gelaufen und skandierten hasserfüllte Parolen, bis sie – viel zu spät – von der Polizei gekesselt wurden und ihr Unwesen damit zunächst beendet war.

Fazit des Tages

Die Nazis können sich lediglich bei der Polizei bedanken, dass ihr Aufmarsch und ihre rechten Exzesse möglich und sichtbar waren. Gleichzeitig gab es jedoch entschiedenen, breiten und überregionale Widerstand gegen den Aufmarsch der Faschisten. Eine Woche vor dem 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus haben wir deutlich gezeigt, was wir von rechter Hetze halten.
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

Liebe Freundinnen und Freunde,
wie jeden Monat, veranstalten wir am 21.03. um 19 Uhr wieder unseren Kneipenabend im Sozialen Zentrum Bochum. Nachdem wir zuletzt Filme geschaut und über Rechtspopulismus diskutiert haben, wollen wir diesen Monat einen lockeren Überblick darüber bieten, was die SDAJ eigentlich ist, warum sie ist, wie sie ist und was sie warum wie macht. Weil das ganz schön viele Fragen sind, versuchen wir, unsere politische(n) Orientierunge(n) anhand verschiedene Beispiele (Antimilitarismus/-imperialismus, Antifaschismus, ArbeiterInnenpolitik und marxistische Theorie) aufzuzeigen und mit euch zu diskutieren. Natürlich ist dabei Raum für all die Fragen, die ihr vielleicht schon öfter im Kopf hattet, aber bisher nicht stellen konntet oder wolltet. Wie immer gibt es die sagenhaft günstigen und leckeren Cocktails (Mojito, Cuba Libre) und Biere sowie antialkoholische Getränke. Kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch!

bannerNicht erst seit der Pegida Bewegung werden faschistische Parolen von Menschen propagiert, die nicht unbedingt sofort als Nazis einordbar sind.
In seinem Buch „Rechtspopulismus“ gibt Philipp Becher einen Überblick über dieses Phänomen: Gemeinhin als rechtspopulistisch bezeichnet, polemisieren sie scharf gegen – meist muslimische – Einwanderer und vertreten Parolen von »law and order«, fordern jedoch ebenso mehr plebiszitäre Elemente. In Deutschland findet sich ein Spektrum aus Internet-Blogs, Zeitschriften und Think-Tanks mit deutlicher Nähe zum Rechtspopulismus, das sich in der »pro«-Bewegung parteiförmig ausdrückt. Und seit Oktober 2014 auch als Pegida. Der Autor analysiert diese Bewegungen im Kontext ihrer historischen Entwicklungen und im Vergleich zu ihren Pendants in Europa und den USA. Am 21.02. wird Philipp Becher sein Buch im Rahmen des SDAJ Kneipenabends im SZ in Bochum vorstellen und eine Versuch vornehmen, die aktuellen Bewegungen rund um Pegida und Hogesa einzuschätzen.

Beginn: 20.00Uhr Soziales Zentrum Bochum
Danach: Skibble Gebibble

*Phillip Becher (2013): Rechtspopulismus Reihe „Basiswissen Politik /
Geschichte / Ökonomie“, Köln: PapyRossa Verlag, 123 Seiten*