Im Sommer 2013 organisieren wir als SDAJ zwei Solidaritätsbrigaden nach Havanna, Cuba. An der naturwissenschaftlichen Fakultät (CUJAE) der Universität Havanna soll Veranstaltungszentrum entstehen, das die Studierenden nutzen können. Wir wollen den Aufbau des Zentrums unterstützen, indem wir renovieren, Sachspenden mitbringen und zusammen mit Studierenden der Universität Diskussionsangebote schaffen. Dieses Projekt wollen wir euch kurz vorstellen.

Doch warum Cuba?

Es gibt eine Alternative zur kapitalistischen Wirtschafts(un)ordnung: In Cuba, auf der karibischen Sozialismus-Insel, hat jeder Jugendliche das Recht auf Bildung inkl. Hochschulstudium und Arbeit. KeinE CubanerIn muss für Zahnersatz sparen, weil das Gesundheitssystem dort kostenlos ist. Und während die deutsche Regierung vor den Wahlen viel verspricht, um am Ende doch wieder im Auftrag der Banken und Konzerne zu handeln, werden die cubanischen ParlamentarierInnen in ihren Betrieben und Stadtteilen gewählt und sind gegenüber ihren WählerInnen rechenschaftspflichtig. Während bei uns Fiskalpakt und Schuldenbremse an uns vorbei durchgedrückt werden, stellt die cubanische Regierung Reformen des Wirtschaftsmodells zur offenen Diskussion und die 11 Millionen CubanerInnen erarbeiteten über 1,1 Mio. Verbesserungsvorschläge.

Wie soll das funktionieren? Geht das überhaupt?

Darüber wollen wir mit Euch in angenehmer Atmosphäre diskutieren! Dazu gibt’s leckere (cubanische) Cocktails und Snacks.

Wann: 16.02.13
Wo: Soziales Zentrum, Bochum – Josephstr. 2/Ecke Schmechtingstr. (U35 bis Haltestelle Feldsieperstr.)
Türen sind ab 19.30 Uhr auf – los geht’s um 20.00 Uhr

Infos zum Projekt: http://www.sdaj-netz.de/cuba/

Die SDAJ Bochum veranstaltet einmal im Monat einen Kneipen-/Info-/Diskussions-/Kulturabend im Sozialen Zentrum, Bochum. An jedem 3. Samstag im Monat gibt es Kneipe mit inhaltlich wechselnden Themenschwerpunkten.

Knapp 2 Jahre haben wir auf allen Ebenen des Verbandes ein neues Zukunftspapier diskutiert und auf der 2. Tagung unseres XX. Bundeskongresses am 22./23. September 2012 beschlossen. Das Zukunftspapier stellt die programmatische Grundlage der SDAJ dar. Zuletzt wurde es auf dem XV. Bundeskongress im Jahre 2000 beschlossen.

Seit dem hat sich die Situation der Arbeiterjugend weiter verändert. Der enorme Abbau sozialer Rechte durch die Agenda 2010, die massenhafte Ausweitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse durch Hartz 4 und der massiv verschärfte deutsche Kriegskurs sind nur einige besonders einschneidende Veränderungen des letzten Jahrzents die beispielhaft für die allgemeine Offensive des Kapitals stehen. Aber wir konnten auch positivere Erfahrungen im Klassenkampf sammeln. Bei Bildungsstreiks, antifaschistischen Blockaden oder den Kämpfen der Gewerkschaftsjugend zeigten sich Ansätze organisierten Widerstands von unten.

Zu all unseren Arbeitsbereichen haben wir zentrale Entwicklungen eingeschätzt und Forderungen beschlossen. Unser Zukunftspapier soll damit eine Orientierung geben. Es ist ein Kompass, sowohl für aktuelle als auch für zukünftige Klassenkämpfe.
Führende bürgerliche Ideologen bedauern regelmäßig, dass die Jugend in Deutschland zu wenig über den Sozialismus wisse und dies in der Schule eine größere Rolle spielen müsse. Mit unserem Zukunftspapier wollen wir dafür sorgen, dass der Sozialismus wieder an Bedeutung unter Jugendlichen gewinnt, wenn auch nicht im Sinne der Herrschenden.

In diesem Sinne: Grundrechte erkämpfen, Imperialismus überwinden – die Zukunft muss sozialistisch sein!

filmabend_1611_v1Die SDAJ Bochum lädt einmal im Monat ins “Soziale Zentrum” in Bochum ein, es gibt eine offene Theke, Kicker, stöbern im Buchladen und ein nettes Zusammensitzen. Diesen Monat wollen wir außerdem einen Film zeigen.

“Der gewöhnliche Faschismus”

Anlässlich des 80. Jahrestages der Machtübertragung an die Faschisten im Januar 1933 zeigen wir den Film “Der gewöhnliche Faschismus” (UdSSR, 1965)
in seinem Dokumentarfilm beleuchtet Regisseur Michail Romm die Hintergründe und die Entstehung des Faschismus, aber auch den antifaschistischen Widerstand dagegen. Der teils satirisch, teils bitterernst kommentierte Film geht dabei auch der Frage nach, wie sich die Weimarer Republik in eine uniformierte Gesellschaft entwickeln konnte und ob das Kapitel des Faschismus wirklich so abgeschlossen ist, wie es viele glauben.

Die Türen sind ab 19.30Uhr geöffnet, der Film geht um 20.30Uhr los.

Am 27. Oktober um 20 Uhr veranstaltet die SDAJ Bochum ein Soul Calibur-Turnier* im Sozialen Zentrum!

Du bist noch sauer auf GenossInnen wegen der letzten Demo? Wolltest die SDAJ wegen ihres blinden Antiimperialismus und ihrer straffen Organisation schon immer mal richtig verprügeln? Dann hast du – virtuell und auf Großleinwand – nun Gelegenheit dazu.
Für 1€ Startgebühr (freiwillige Spende) bist du dabei und kannst, wenn du gewinnst, einen bahnbrechenden Preis absahnen und mit deinen Favoriten mitfiebern. Außerdem gibt es leckere Cocktails und ebenso leckere vegetarische Sandwichs. Der Erlös von Bier und Softdrinks geht ans Soziale Zentrum, der Rest als wird zur Finanzierung des Cuba-Solidaritätsprojekts der SDAJ genutzt.

Also: Nimm den Controller in die Hand und zeig eine starke Linke!
Neben Spielen soll der Abend natürlich auch für ein nettes Zusammensitzen und Quatschen genutzt werden.

* Soul Calibur ist ein sog. “Beat ‘em up”-Spiel im Stil von Tekken und StreetFighter.

Am Samstag, dem 29. September beteiligten wir als SDAJ uns – wie auch knapp 6.000 andere Menschen in Bochum – an den Kundgebungen und der Demonstration unter dem Motto “umFAIRteilen”. Mit einem Flugblatt, in dem wir die Forderung nach Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums unterstützen, brachten wir unsere Ansichten über die Lage Jugendlicher und die Folgen der kapitalistischen Krise in den Protest ein. Wir begrüßen die bundesweite Organisation dieses Aktionstags, der in vielen Städten Deutschlands eine Menge Leute auf die Straße gebracht hat, sehen aber auch Punkte, an denen wir die Forderungen des Bündnisses ergänzen wollen.

Der Aufruf zur Umverteilung des Reichtums kann ein Ausgangspunkt zur Initiierung von Klassenkämpfen und der Verbesserung der Situation vieler Menschen in der BRD sein. Die UnterstützerInnen des Bündnisses gehen davon aus, dass sie mit ihren Forderungen den Staat dazu bringen können, des Reichtum gerechter zu verteieln. Dabei verkennen sie die Rolle des Staates in einer kapitalistischen Gesellschaft. Seine vorrangigste Aufgabe ist es, die Verwertung des Kapitals und damit das Bestehen großer Banken und Konzerne abzusichern. Grade deshalb kann die Umverteilung nicht “erbettelt” werden. Sie kann nur – als ein erster Schritt – durchgesetzt werden, wenn die Menschen, die in schimmeligen Klassenräumen, Arbeitsagenturen, Firmen und maroden Jugendzentren versauern, sich zusammenschließen und diese Umverteilung erkämpfen. Freiwillig leistet der Staat diese nicht.

Wir waren nicht die Einzigen, die diese Meinung hatten. Auch die SJD – die Falken trat mit der Forderung auf, der umFAIRteilung die FAIRgesellschaftung folgen zu lassen. Die Wirtschaftskrise ist nicht entstanden, weil die Kaufkraft nachgelassen hat. Die Ursache der Krise waren nicht die seit Jahren stagnierenden Reallöhne, durch die zu wenige Waren verkauft wurden. Sie sorgen dafür, dass die Krise kraftvoller einschlägt, aber haben sie nicht hervorgebracht.

Hervorgebracht wurde die Krise durch die kapitalistische Produktion, die nicht nach den Bedürfnissen der Menschen, sondern zur Steigerung der Profite der Unternehmen produziert. Solange die Produktion in dieser Weise organisiert ist, wird es immer wieder zu Krisen kommen. Erst wenn die Produktion von der Mehrheit der Bevölkerung bestimmt wird, ist es möglich, den Mensch zum Herrscher über seine wirtschaftlichen Verhältnisse zu machen, anstatt zum Opfer dieser.

Bis zu diesem Zeitpunkt kämpfen wir gegen die Verantwortlichen und Profiteure der Situation in diesem Land und der Welt, sowie für:

  • unser Recht auf einen Ausbildungsplatz unserer Wahl! Für die unbefristete Übernahme im Anschluss! Wir brauchen eine Ausbildungsvergütung die zum Leben reicht!
  • unser Recht auf kostenlose und gleiche Bildung, von der KiTa bis zur Hochschule! Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne!
  • unser Recht auf kostenlose Freizeitgestaltung, vom Eintritt ins Stadion, über den Nahverkehr bis zum Jugendzentrum!

Auch die SDAJ Bochum hilft bei der am 22. Juli im Falkenheim an der Akademiestraße stattfindenden «Fiesta Moncada»:

Die diesjährige 19. Fiesta Moncada wird als Benefizveranstaltung organisiert und ist den seit nunmehr über 13 Jahren in den USA unrechtmäßig inhaftierten fünf kubanischen Patrioten, den Cuban 5, gewidmet. Der komplette Überschuss wird diesmal einem Projekt der Cubahilfe und des Netzwerkes, wie z.B. der Solidarität mit den Cuban 5, gespendet.

Am 26. Juli 1953 erfolgte unter Führung von Fidel Castro der historische Sturm auf die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba sowie die Kaserne “Carlos Manuel de Céspedes” in Bayamo, zwei damaligen Symbolen der brutalen Batista-Diktatur. Obwohl dieser Angriff militärisch fehlschlug, gilt er dennoch seither als Beginn der kubanischen Revolution, die am 1. Januar 1959 mit dem Einzug der Revolutionäre in Havanna den Sieg errang. Dieses Datum ist seither in Cuba ein Nationalfeiertag und wird auch in zahlreichen anderen Ländern der Welt von Freundinnen & Freunden Cubas begangen.

In der Bundesrepublik fand eine Fiesta Moncada erstmals 1992 statt und wird seither jährlich von der Botschaft der Republik Cuba und regionalen Cuba-Solidaritätsgruppen veranstaltet. Nachdem die Fiesta ausschließlich auf dem Botschaftsgelände stattfand, wurde sie danach in Bonn, Köln, Essen & Düsseldorf unter Beteiligung eines breiteren Publikums in den öffentlichen Raum verlegt.

Der Eintritt ist frei & wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Das Kulturprogramm findet ihr hier.

Anlässlich der heutigen Personalversammlung zur Zukunft des Bochumer Opelwerks dokumentieren wir hier unsere Solidaritätsadresse an die dortigen Kolleginnen und Kollegen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen von Opel,

wir wünschen euch alles Gute für die anstehende Personalversammlung am 21.05. im Werk I, sowie für die Maßnahmen die folgen müssen und werden.

Viele Prominente Gäste haben sich angekündigt, um euch zu versichern, dass man alles für den Erhalt des Standortes tun werde. Eine Sicherheit für eure Jobs und die Jobs der KollegInnen in den Zuliefererbetrieben werdet ihr aber weder vom Vorstandsvorsitzenden Stracke noch von einer Oberbürgermeisterin oder Ministerpräsidentin erhalten – und wenn sie auch noch so viel „Kraft“ ausstrahlen. Ein Erhalt aller Arbeitsplätze wird erstritten werden müssen – gemeinsam mit den KollegInnen aus Rüsselsheim, Saragossa oder Gliwice.

Denn ein gegenseitiges Unterbieten der Standorte schwächt die Kolleginnen und Kollegen vor Ort Das ist das, was Aktionärinnen, Manager und BetriebsleiterInnen wollen: Durch immer neue Standortdebatten erzeugen sie eine Konkurrenzsituation, in der Hoffnung, dass ihre Angestellten dann freiwillig Lohnverzicht üben. Drei Jahre später wird dann neu diskutiert, wo das nächste Modell produziert werden soll. Und dann soll man sich wieder gegenseitig in den Rücken fallen?

Liebe Opelanerinnen und Opelaner,

seit Jahrzehnten seid ihr für die Kolleginnen und Kollegen im Ruhrgebiet ein Vorbild gewesen, was Einigkeit und Solidarität angeht. Wir sind zwar eine kleine Gruppe, bieten euch aber jede uns mögliche Unterstützung an, wenn es um den Erhalt der Jobs, die Sicherheit der KollegInnen geht.

Mit solidarischen Grüßen,
Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) – Bochum

Alle zwei Jahre geht’s rund im Kölner Jugendpark: die SDAJ feiert das Festival der Jugend.
Dieses Jahr vom Freitag, 25. Mai bis Montag, 28. Mai. 4 Tage lang feiern, diskutieren, Kraft tanken – mit spannenden und hochwertigen politischen Runden und einem Musik- und Kulturprogramm das sich sehen lassen kann!

Festival der Jugend heißt…

… Feiern!

Sei es beim antifaschistischen Bandkontest am Freitagabend, beim Konzert mit Derbst One, Coconut Butts und La Papa Verde und Elektroparty am Samstag oder bei traditionellen Arbeiterliedern mit Achim Bigus am Sonntag- genug Grund und Gelegenheit zum Feiern und Tanzen gibt’s beim Festival bestimmt!

… Diskutieren und lernen!

Vier Tage Zeit, um über aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, die Interessen der Kapitalisten zu ergründen und Widerstand gegen Krise, Krieg und Faschismus zu organisieren.

„Nazifreie Zonen schaffen- aber wie?!“ – was können wir der zunehmenden rassistischen und nationalistischen Propaganda entgegensetzen, wie können wir Nazis und Rassisten das Wasser abgraben? Diskussion mit VertreterInnen aus SchülerInnenvertretungen, Gewerkschaften und antifaschistischen Gruppen.

Spar- und Hilfspakete und kein Ende in Sicht? – wie muss unsere Antwort auf die kapitalistische Krise und das EU-Diktat aussehen? Diskussion mit VertreterInnen unserer europäischen Schwesterorganisationen über die Perspektiven des Kampfes gegen die Krise.

Übernahme statt Leiharbeit! Wie können wir unser Recht auf Übernahme nach der Ausbildung gegen die Konzerne durchsetzen, die Leiharbeit und andere prekäre Beschäftigungsformen ausweiten? Diskussion mit Betriebs- und Gewerkschaftsvertreter­Innen über die strategische Bedeutung der Leiharbeit und den Widerstand dagegen.

Was steckt hinter den Kriegsdrohungen gegen Iran und der Zuspitzung der Lage in Syrien?

Das sind nur einige der Themen, die wir gemeinsam diskutieren wollen. Weitere Themen sind: Bildungsstreik und SV-Arbeit, Warum solidarisch sein mit Cuba?, ACTA, Energiepolitik, Ursachen der Schuldenkrise, Erwerbssituation junger Frauen, Workshops zu SV- und Gewerkschaftsarbeit… Mehr zum politischen Programm folgt bald!

… aktiv werden!

Das Kultur- und Sportprogramm bietet viele Möglichkeiten selbst aktiv zu werden: Künstlerisch beim Poetry Slam, Theaterworkshop und in der Graffiti-Area oder sportlich beim antirassistischen Fußballturnier und dem legendären Hamburger Demo-5-Kampf.

Mitmachen!

„Zeit zu feiern – Zeit zu kämpfen! – Nazifreie Zonen schaffen!“ – ist das Motto des Festivals. Du willst dabei sein? Dann nicht lang zögern – Wenn ihr noch Karten wollt, schickt schnell eine Mail an info@sdaj-bochum.de!

Die SDAJ Bochum lädt am 8. Mai zu einem Filmabend ein.

Am 8. Mai 2012 jährt sich die Befreiung Deutschlands vom Faschismus zum 67. Mal. Als am 8. Mai 1945 das faschistische Deutschland kapitulierte, atmeten nicht nur die überfallenen Nationen auf, sondern es bedeutete auch für viele Menschen in den Konzentrationslagern, dass sie das Unglaubliche überlebt hatten. Aus diesem Grund ist dieser Tag der Tag, an dem wir all jenen gedenken, die das Grauen beendeten, die die Welt vom faschistischen Terror befreiten.

Wir zeigen ab 19 Uhr den Film „Das Leben ist schön“ und laden herzlich dazu ein, im Anschluss noch zusammenzusitzen.

„Das Leben ist schön“ ist ein italienischer Film von Roberto Benigni und erzählt die Geschichte von Guido, einem Juden, der mit seinem Sohn in den Händen der Nazis landet und alles dafür tut, dass dieser bis zum Tag der Befreiung so wenig wie möglich vom Faschismus miterlebt.

SPECIAL: Außerdem liegen Karten für das Festival der Jugend zum Verkauf bereit.

8. Mai, 19Uhr, Soziales Zentrum Bochum