Am 04.06. wollen Nazis in Dortmund den „Tag der deutschen Zukunft“ ausrufen und demonstrieren. Sie warnen vor Einwanderung und der angeblich „geplanten Ausrottung des deutschen Volkes“. Sie fordern eine „Volksgemeinschaft“ und ein Ende der Einwanderung. Wir wollen deshalb am 21. Mai fragen, was hinter den Argumenten der Nazis steckt, wieso ihre Forderungen falsch sind und wie man ihnen am besten entgegentreten kann. Zuerst wird es ein Argumentationstraining gegen immer wieder zu hörende rechte Parolen geben, bei dem wir gemeinsam überlegen, mit welchen Argumenten man der Hetze den Wind aus den Segeln nehmen kann. Danach werden wir uns mit dem Aufruf der Dortmunder Nazis auseinandersetzen und auch darüber informieren, wie man am 04.06. in Dortmund selbst gegen Nazis aktiv werden kann – weil über Nazis reden nicht reicht. Eingeladen sind alle – außer Nazis.

Im Anschluss gibt es unseren SDAJ-Kneipenabend mit Musik, günstigen Getränken (Cocktails, Bier, Softdrinks), Spielen und worauf Ihr sonst Lust habt. Wir freuen uns auf Euren Besuch, gute Diskussionen und viel Spaß!

Wann? Samstag, 21.05. um 18.00 Uhr64_kampagnenabschluss

Wo? Soziales Zentrum Bochum, Ecke Joseph-/Schmechtingstraße

 

Liebe Freundinnen und Freunde,
wie jeden Monat, veranstalten wir am 21.03. um 19 Uhr wieder unseren Kneipenabend im Sozialen Zentrum Bochum. Nachdem wir zuletzt Filme geschaut und über Rechtspopulismus diskutiert haben, wollen wir diesen Monat einen lockeren Überblick darüber bieten, was die SDAJ eigentlich ist, warum sie ist, wie sie ist und was sie warum wie macht. Weil das ganz schön viele Fragen sind, versuchen wir, unsere politische(n) Orientierunge(n) anhand verschiedene Beispiele (Antimilitarismus/-imperialismus, Antifaschismus, ArbeiterInnenpolitik und marxistische Theorie) aufzuzeigen und mit euch zu diskutieren. Natürlich ist dabei Raum für all die Fragen, die ihr vielleicht schon öfter im Kopf hattet, aber bisher nicht stellen konntet oder wolltet. Wie immer gibt es die sagenhaft günstigen und leckeren Cocktails (Mojito, Cuba Libre) und Biere sowie antialkoholische Getränke. Kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch!

DieIN.YOU_29.11_2-300x168Nach dem Flashmob am Freitag, den 28.11.2014 waren wir auch am Samstag wieder gegen den Stand der Bundeswehr auf der YOU-Messe aktiv. Der Beruf eines Soldaten wird an dem Stand der Bundeswehr als ein spannendes Abenteuer inszeniert. Gefahren und Verbrechen, an denen Soldaten sich beteiligen, werden nicht dargestellt. Wir haben zusammen mit dem Bündnis „Krieg ist kein Funsport!“ an einer Kundgebung die BesucherInnen empfangen und sie mit Flyern über die Bundeswehr informiert. Weiterhin haben wir unsere „Antimil-CD“ verteilt.

Im Verlauf des Tages haben wir zusammen mit der Linksjugend [‘solid] Dortmund zwei Die-In-Aktionen vor dem Stand der Bundeswehr durchgeführt. Wir werden der Bundeswehr auch weiterhin es so schwer wie nur möglich machen, neue RekrutInnen auf Jugendmessen zu werben.

Wir dokumentieren hier den verlesenen Redebeitrag:

DieIN.YOU_29.11Wir sind hier gefallen, aber wir stehen wieder auf. Menschen in Kriegsgebieten stehen nicht wieder auf. 100 Jahre nach dem ersten Weltkrieg und 75 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg gehen immer noch Kriege von Deutschland aus. Begleitet wird dies von der Kriegspropaganda in Medien, in der Politik und bei den zahlreichen Anwerbeversuchen der Bundeswehr. Genau zu diesem Zweck hat die Bundeswehr auch heute hier ihren Stand.

Seit der Aufhebung der Wehrpflicht, wirbt die Bundeswehr um neue Rekruten. Die aktuelle Krise wird genutzt, um sich jungen Leuten als attraktiver Arbeitgeber darzustellen. Oftmals sind es die jungen Leute, denen beruflich kaum eine andere Perspektive bleibt, die letzlich kämpfen und sterben müssen. Aber wer gewinnt eigentlich an den Kriegen? Es ist die Rüstungsindustrie, die ihre Waffen an die Kriegsparteien verscherbeln kann; es sind die Banken und Konzerne, die sich ihre Handelswege und Absatzmärkte sichern. Damit verdienen die halt ihr Geld! Es ist ungerecht und widerwärtig, dass Soldaten für die Interessen des deutschen Kapitals in Lebensgefahr gebracht werden.

Auch anderswo taucht die Bundeswehr in unseren Alltag auf: makabere Werbeclips, PC- Spiele, Filme, Berufsberatungen, Livestyle-Tipps aus Kinder und Jugendmagazinen oder auch Bundeswehrfreizeiten oder auch der Auftritt auf der YOU. Die Bundeswehr gibt jährlich 30Mio€ aus, um Dich für den Krieg zu gewinnen. Das ist eine Beleidigung in einer Zeit, in der überall gekürzt wird. Vor allem wenn soziale Zentren geschlossen werden und bei eurer Bildung einiges gestrichen wird

Wir fordern an dieser Stelle:

Keine Bundeswehr an Schulen, Kooperationen zwischen Schulen und Bundeswehr müssen beendet werden!
Keine Fördergelder für die Werbekampagnen der Bundeswehr!
Und nicht zuletzt die Ausladung der Bundeswehr auf der YOU Messe sowie aller anderen Messen

Liebe Schüler, Schülerinnen und bildungspolitisch Aktive:

Im September gab es ein Treffen von SchülervertreterInnen und weiteren bildungspolitisch aktiven Jugendlichen, bei dem wir uns über die größeren und kleineren Probleme in Bochumer Schulen ausgetauscht und diskutiert haben.

Ein zentrales Thema waren zum Beispiel die zentralen Leistungsprüfungen, die LehrerInnen in allen Schulformen dazu zwingen, Themen im Schnelldurchlauf abzuarbeiten und dabei notwendige individuelle Förderung der SchülerInnen verhindern. So hat etwa die Einführung von G8 an Gymnasien den Druck auf SchülerInnen enorm erhöht. Außerdem fehlt in vielen Bochumer Schulen das Geld für moderne Ausstattung und genügend Lehrkräfte oder dafür, den Ganztag sinnvoll und attraktiv umzusetzen.

Wir laden euch daher herzlichst zu unserem nächsten Treffen am 18.11.2014 um 17 Uhr in das Soziale Zentrum Bochum ein. Wir haben auch die LandesschülerInnenvertretung (LSV) NRW eingeladen, damit sie uns ihre aktuelle Kampagne zum Thema Selektion vorstellt.

Wir wollen uns auf diesem Treffen darüber unterhalten, wie wir in Schulen und schulübergreifend Aktionen oder Veranstaltungen machen können, um Leistungsdruck, Selektion und die daraus folgende Ellenbogenmentalität zu thematisieren. Unser Ziel ist es, nach dem Vorbild des bundesweiten Bildungsstreiks Druck auf die Politik auszuüben, damit sich endlich was verbessert!

Wir freuen uns euch zu sehen!

SDAJ Bochum & Personnen aus der SV der Hildegardisschule & Personnen aus der SV der Heinrich-von-Kleist Gymnasium & Einzelpersonen

Obwohl wir in einem der reichsten Länder der Welt leben, verlangt unser Bildungssystem ständig Geld von Lernenden und Lehrenden für Mittagessen, Bildungsfahrten, Lehrmaterial usw.
Die Abschaffung der Studiengebühren waren da nur ein kleiner Schritt in Richtung kostenfreier guter Bildung für alle.

Wie teuer Bildung ist und wie das verändert werden kann, dazu referieren
GEW und SDAJ am 19.11. um 19:30 im KulturCafe der RUB
.

Du bist herzlich eingeladen mitzudiskutieren.

Am kommenden Wochenende (14./15. Juli 2012) veranstaltet die SDAJ Bochum ein Bildungswochenende zur politischen Ökonomie. Wir wollen grundlegende marxistische Analysen diskutieren und darüber sprechen, was heute davon noch aktuell ist und wie man es in die politische Arbeit einbeziehen kann.

Los gehts am Samstag um 11Uhr bis ca. 18Uhr. Dazwischen wird es eine längere Mittagaspause geben. Am Sonntag starten wir schon um 10Uhr bis ca 15Uhr. Das Ganze findet im sozialen Zentrum Bochum statt. Samstagabend nach den Diskussionen gibts noch ein Abendessen und wer Zeit hat, kann gerne noch ein paar Bierchen trinken.

Bitte meldet Euch wenn Ihr Lust habt teilzunehmen, damit wir genügend Kopien und Verpflegung da haben. Für Kopien und Essen wollen wir eine Umlage machen, die 5 Euro nicht überschreitet.

Wir freuen uns,
SDAJ Bochum

1Mai

Der 1. Mai war, ist und wird der internationale Kampftag der Arbeiterklasse. Zehntausende Kolleginnen und Kollegen gehen jedes Jahr weltweit auf die Straße, um für ihre Rechte zu demonstrieren. An dieser Stelle dokumentieren wir die Rede der SDAJ auf der Maifeier in München.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Genossinnen und Genossen,

Bertold Brecht sagte einmal:
„Wenn das Haus eines großen zusammenbricht
Werden viele Kleine erschlagen.
Die das Glück der Mächtigen nicht teilten
Teilen oft ihr Unglück. Der stürzende Wagen
Reißt die schwitzenden Zugtiere
Mit in den Abgrund.“

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

Wie recht Brecht damit hatte, sehen wir heute bei der aktuellen Krise des Kapitalismus. Die so genannte „Finanzkrise“ hat sich unlängst auch auf die materielle Produktion ausgeweitet. Opel und Schäffler sind nur zwei Beispiele dafür. Über 1,7 Millionen Kolleginnen und Kollegen stehen, laut Handelsblatt, in der BRD in Kurzarbeit. Millionen von Arbeiterinnen, Arbeiter und Angestellten in
Deutschland und weltweit müssen um ihren Arbeitsplatz fürchten. Laut der Wochenzeitung „Die Zeit“ fürchten sich über 70% der unter 30jährigen vor Arbeitslosigkeit. Für den kleinen Mann bzw. Frau unglaubliche Summen in 3 stelliger Milliarden Höhe schmeißen die einzelnen Staaten ihren
Banken und Konzernen in den Rachen. Milliarden, die wir produziert haben und uns fehlen werden!

Gerade die Jugend leidet unter Fuchtel des Kapitalismus. Und das nicht erst seit Beginn der Krise.Angeblich fehlt das Geld für Bildung, während es gleichzeitig für Kriege vorhanden ist. Oder aber für die Banken. Aber es sind nicht nur finazielle Schranken, welche der Jugend im Wege stehen, sondern auch strukrurelle. Das dreigliedrige Schulsystem legt schon nach der 5. Klasse fest, welchen Stand wir in der Produktion unserer Gesellschaft einnehmen werden. Als wäre das nicht schon genug, fehlen uns nach unserer Schullaufbahn erst einmal Ausbildungstellen oder Studienplätzen. Sind wir mit der Ausbildung fertig, werden wir häufig nicht übernommen und finden keinen Arbeitsplatz. In Folge dessen müssen wir dann von Hartz IV leben oder erniedrigende Pseudoangebote annehmen, wie etwa schlecht bis gar nicht bezahlte Praktika. Oder aber zur Bundeswehr gehen, um als anständige Deutsche die Interessen unserer Imperialisten am Hindukusch oder am Horn von Afrika zu verteidigen. Denn für die Armee ist ja Geld da.

Arbeiter und Bauern vereinigt!

Die Krise verschärft diese Jugendfeindlichkeit des Systems. So fehlten laut DGB Jugend im März über 18.000 betriebliche Ausbildungsstellen. Damit fehlen 5,4% mehr betriebliche Ausbildungsplätze als im gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr. Und wer wird wohl, wenn die Krise erst einmal vorbei ist, deren Schulden bezahlen? Sicherlich nicht die Banken und Konzerne, die mit diesem Geld gerettet wurden, und wieder hohe Gewinne erzielen. Sonder die Menschen, welche die Krise an den Rand der eigenen Existenz drängte. Und natürlich die Jugend. Denn durch die Staatsverschuldung wird noch mehr an Bildung eingespart werden „müssen“, zum Beispiel in dem die Klassen noch größer gemacht werden und die Beschränkungen an den Hochschulen und Gymnasien noch schärfer werden. Denn eine längere öffentliche Ausbildung kostet mehr Geld. Und natürlich werden die Betriebe auch weniger ausbilden, denn das würde ja den Aufschwung bremsen. Bis dann die nächste Krise folgt, und sie wieder nicht ausbilden können, da ja nun wieder Krise ist.

Dies alles zeigt, wie verlogen unsere selbst ernannten Herren in Politik und Wirtschaft auftreten. Sie versuchen uns weiß zu machen, das es nicht die Krise der Kapitalisten ist, sondern unser aller Krise. Das mensch jetzt zusammenhalten muss, um gemeinsam einen Weg hinaus zu finden. Doch ihr Geschwafel stinkt vor Lügen.

Auch darauf hatte Brecht eine passende Antwort:

„Reicher Mann und armer Mann
Standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“

Doch diese Krise erschüttert auch die bestehenden Verhältnisse. Der Sieg der Bourgeoisie und ein Kapitalismus auf Ewigkeit – dieses Bild, was sie uns seit dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers in Osteuropa und Asien weiß machen wollten, gerät ins Wanken. Erfolgsprojekte der Imperialisten, wie zum Beispiel die EU, verlieren angesichts der Krise ihre Ausstrahlungskraft. Das ist auch nicht verwunderlich, denn solange sprichwörtlich der Rubel rollt ist ein mehr oder weniger gemeinsames Vorgehen für die Imperialisten von Vorteil. Erst in der Krise, wie schon Lenin erkannte, zeigt sich die zwischenimperialistische Konkurrenz immer deutlicher. Die protektionistische Politik Frankreichs oder der USA sind genauso Anzeichen dafür wie die Gebete der Bundesregierung für den Freihandel. Jeder versucht in der Krise für seine Bourgeoisie noch den größtmöglichen Profit zu beschaffen.

Aber es zeigt auch, das ihre Krise, die Krise der Flowers und der Schäfflers nicht unsere ist. Sie ist nicht die Krise der arbeitenden und lernenden Jugend, sie ist nicht die Krise der Arbeiterinnen, Arbeiter und Angestellten. So sagt auch die Ver.di Jugend in ihren „Acht Thesen zur Krise“, dass, ich zitiere, „Die Zeit für eine andere Gesellschaft reif ist“, da „der Kapitalismus nicht mehr funktioniert. […] Zu gewaltig ist der innere Widerspruch des Kapitalismus. Zwischen der
gesellschaftlichen Organisation der Arbeit und der privaten Aneignung ihrer Ergebnisse. Zu flach das Streben nach Profit als Triebkraft der menschlichen Entwicklung. Absurd die Konkurrenz zwischen den Menschen. Zwischen den Klassen. Zwischen den Staaten. Zwischen Nord und Süd. Zwischen Asien, Europa und Amerika. All das wird immer abstruser.“

Das der Kapitalismus nicht absurd ist, sondern seinen eigenen inneren Gesetzmäßigkeiten folgt und daraus die realen Möglichkeiten erwachsen ihn zu überwinden. Das es nicht reicht den Kapitalismus abzulehnen, sondern eine Alternative zu entwickeln, die Sozialismus heißt und in unseren heutigen
und zukünftigen Kämpfen immer konkretere Formen annehmen wird. Dafür braucht es Kommunistinnen und Kommunisten. Dafür brauchen wir eine starke, selbstbewusste kommunistische Bewegung, die ihre revolutionäre Politik auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus entwickelt und betreibt.

Heute am Vorabend des 1. Mais, dem internationalen Kampftag der Arbeiterklasse, lasst uns feiern und morgen umso stärker und kraftvoller für den revolutionären Bruch mit den bestehenden Verhältnissen demonstrieren. Denn der Sozialismus ist machbar. Und eine andere Welt ist nur im Sozialismus möglich!

Hoch die internationale Solidarität!
Es lebe der Klassenkampf!
Es lebe der Sozialismus!

Die Rede wurde auf der Maifeier von DIDF, KKE, KNE, DKP und SDAJ am 30.4.2009 gehalten.
Soldaten im ersten Weltkrieg

Die Bundeswehr führt weltweit Kriegseinsätze durch. In elf Länder schickt die Bundeswehr heute ihre Soldaten, nach Afghanistan, auf den Balkan, in den Nahen und Mittleren Osten und nach Afrika. Wozu dient diese Kriegspolitik? In den „Verteidigungspolitischen Richtlinien“ von 1992 heißt es: Die Bundeswehr werde u.a. zur „Aufrechterhaltung des freien Welthandels und des ungehinderten Zugangs zu Märkten und Rohstoffen in aller Welt im Rahmen einer gerechten Weltwirtschaftsordnung“ eingesetzt. In ihrem Weißbuch der Bundeswehr schrieb die Bundesregierung 2006: Deutschland sei „im hohen Maße von einer gesicherten Rohstoffzufuhr und sicheren Transportwegen in globalem Maßstab abhängig”. Aus diesem Grund müsse „die Sicherheit der Energieinfrastruktur gewährleistet werden”. Es geht also um den Zugriff auf Erdöl, Erdgas, aber auch Metalle und andere Rohstoffe im Mittleren Osten, im Kaukasus, Afrika und anderen Orten der Welt mit militärischen Mitteln. Wem nutzt diese Kriegspolitik? Sie nutzt deutschen Großkonzernen wie VW, Daimler Chrysler, Lufthansa, BASF, der Deutschen Bank und anderen. Sie brauchen die Bundeswehr im Kriegseinsatz, um ihre Interessen auf dem Weltmarkt beim Wettlauf um Rohstoffe, Absatzmärkte, billige Arbeitskräfte durchzusetzen und ungehindert im Ausland zu investieren.

Bundeswehr in Afghanistan

Der Umbau der Bundeswehr zur Interventionsarmee, die weltweiten Kriegseinsätze der Bundeswehr sind somit nicht einfach Folge einer falschen Politik. Sie entsprechen den gegenwärtigen Interessen des deutschen Kapitals.
Diese Bildungszeitung dient zur Vorbereitung unserer Antimil-Kampagne „Bundeswehrfreie Zone“. Auf einer grundsätzlicheren Ebene als die Bildungszeitung „Militarisierung der Gesellschaft“ (2008) soll sie Aufschluss darüber geben, warum internationaler Konkurrenzkampf und Krieg kein Betriebsunfall im gegenwärtigen Stadium des Kapitalismus, dem Imperialismus, sind. Sie soll die ökonomischen Zusammenhänge aufzeigen, die zu einer weiteren Entwicklung des Weltmarkts geführt haben, und warum diese nicht zu einer Aufhebung der Konkurrenz zwischen den imperialistischen Staaten führen. Und sie soll anhand der unheilvollen Geschichte des deutschen Imperialismus zeigen, dass dessen Weltmachtstreben zu keinem Zeitpunkt ein Betriebsunfall gewesen ist, sondern den Interessen der deutschen Monopole entsprach.

PDF-DateiBildungszeitung Imperialismus herunterladen

Ich habe gehört, ihr wollt nichts lernen

Daraus entnehme ich: ihr seid Millionäre.

Eure Zukunft ist gesichert – sie liegt

Vor euch im Licht. Eure Eltern

Haben dafür gesorgt, daß eure Füße

An keinen Stein stoßen. Da mußt du

Nichts lernen. So wie du bist

Kannst du bleiben.

Sollte es dann noch Schwierigkeiten geben,

Da doch die Zeiten

Wie ich gehört habe, unsicher sind

Hast du deine Führer, die dir genau sagen

Was du zu machen hast, damit es euch gut geht

Sie haben nachgelesen bei denen

Welche die Wahrheiten wissen

Die für alle Zeiten Gültigkeit haben

Und die Rezepte, die immer helfen

Wo so viele für dich sind

Brauchst du keinen Finger zu rühren

Freilich, wenn es anders wäre

Müßtest du lernen.´

Dieses Kindergedicht von Bertolt Brecht zeigt uns, wie wichtig es für den Menschen ist, sich Wissen anzueignen und dieses immer weiter zu vertiefen: Wer die Welt verändern will, der muss sie erkennen und wer die Welt erkennen will, braucht die Bildungszeitungen der SDAJ 😉

Der Knaller: Die Grundlagen marxistischer Weltanschauung in 56 Seiten! Ideal für Gruppen oder Freundeskreise, die sich die elementaren Grundkenntnisse des Marxismus aneignen wollen:

Marxistische Grundlagenschule