Liebe FreundInnen* und AntifaschistInnen* Bochums,

wir, die SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend), haben für den 27. Januar anlässlich des Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus eine Gedenkkundgebung auf dem Dr. Ruer-Platz von 18:30 bis 19:30 angemeldet. Wir wollen allen Opfern des Hitlerfaschismus gedenkenund die Erinnerung an die schlimmsten Verbrechen der deutschen Geschichte wachhalten. Insbesondere angesichts des aktuellen gesellschaftlichen Rechtsrucks finden wir es wichtig, heute für einen aktiven Antifaschismus zu werben. Der Dr. Ruer-Platz, zwischen der ehemaligen Synagoge und dem „arisierten“ Kaufhaus Alsberg (heute Saturn), erscheint uns ein angemessener Platz, um zentral in der Innenstadt den Opfern ein würdiges Gedenken darzubieten und die Täter und Profiteure des Hitlerfaschismus zu benennen.
Wir laden herzlich dazu ein, sich daran zu beteiligen. Neben einer Schweigeminute und vielleicht einem Lied vom Band, werden wir zwei Redebeiträge vorbereiten. Wenn ihr auch einen Beitrag leisten wollt, dann kontaktiert uns doch bitte unter info@sdaj-bochum.de, damit wir Doppelungen vermeiden. Bringt gerne Transparente mit, auf Nationalfahnen bitten wir zu verzichten.

Am vorherigen Samstag den 21.01.2017 wollen wir auf unserem Kneipenabend im Sozialen Zentrum um 19:00 Uhr einen kleinen Vortrag zur Geschichte Bochums im NS hören und Perspektiven des Antifaschismus heute diskutieren. Auch dazu laden wir euch herzlich ein!

https://www.facebook.com/events/244329239323698/

Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!
SDAJ Bochum

14441070_303514920018337_7518015489742639724_nWie jeden Monat treffen wir – Jugendliche aus Bochum, die keine Lust auf Krieg und Kriegspropaganda haben – uns, um gemeinsam zu überlegen, was wir tun können, um der Bundeswehr, Kriegstreibern und denen, die am Krieg verdienen, auf die Nerven gehen können. Wenn Du auch Lust hast, mit anderen jungen Menschen zu diskutieren und aktiv zu werden, komm am 11.10. um 19:00 in den Bahnhof Langendreer (Raum 4)!

Auf dem nächsten Treffen werden wir uns damit beschäftigten, wo die Bundeswehr bereits überall im Ausland eingesetzt wurde und wird und was sie dort angeblich und tatsächlich tut. Danach planen wir gemeinsam Aktionen. Alle Jugendlichen außer Rassisten, Nazis und anderen Menschenfeinden sind willkommen!

https://www.facebook.com/events/1837347699820486/

14045924_283877311982098_5780509186099374649_nLetzte Woche waren wir mit dem Offenen Treffen gegen Krieg (https://www.facebook.com/otkbochum/) Transpis malen im Stadtpark, danach haben wir die Stadt ein wenig verschönert 😉 Falls Ihr auch Lust habt, euch gegen Bundeswehr, Kriegstreiberei und Militarisierung einzusetzen, kommt am 06.09. um 19:00 Uhr in den Laden der Naturfreunde in Bochum-Langendreer (Alte Bahnhofstraße 175 – dort diskutieren wir gemeinsam über Kriegspolitik und planen Aktionen. Alle Jugendlichen außer menschenfeindlichen Arschlöchern wie Nazis und Rassisten sind willkommen 🙂

IMG_20160629_154051DU WILLST WAS TUN GEGEN KRIEG?
Dich nervt Bundeswehr-Werbung in der Schule, der Uni oder Deinem Viertel? Wir wollen Jugendliche in Bochum zusammenbringen, die sich gegen die Bundeswehr und andere Kriegstreiber im In- und Ausland einsetzen wollen. Starten wir gemeinsam Aktionen gegen die Profiteure von Krieg und Militarisierung!

Es darf nicht normal sein, dass Milliarden für Rüstung und Kriegspropaganda ausgegeben werden, die in unseren Schulen, Jugendzentren und Sportzentren fehlen! Die Einsätze der Bundeswehr führen nicht zu mehr Sicherheit oder Gerechtigkeit in der Welt, sondern zu Elend und Tod, Hunger und Flucht. Die Gewinner von Waffenhandel, neuen Rohstoff- und Absatzmärkten und dem „Wiederaufbau“ der zerbombten Länder sind vor allem große Banken und Konzerne. Die haben auch in Bochum Niederlassungen. Auch in Bochum hängt an jeder zweiten Ecke Werbung für die Bundeswehr als Arbeitgeber. Darauf haben wir keinen Bock! – deshalb wehren wir uns!

Ein erstes Treffen soll am Dienstag, den 5. Juli um 19:00 in Bochum-Langendreer stattfinden. Wie es weiter geht, was wir konkret machen wollen, entscheiden wir dann gemeinsam. Alle Jugendlichen dürfen mitmachen – außer Rassisten und ähnlichen Arschlöchern.

Komm vorbei und bring deine Freundinnen und Freunde mit!

160510_Pressefest-SDAJ_uzpressefest-button-4Das nächste Pressefest findet vom 1. bis 3. Juli 2016 in Dortmund statt.

Seit 1974 lassen es sich die Kommunistinnen und Kommunisten nicht nehmen, mit dem Pressefest der DKP-Wochenzeitung „Unsere Zeit“ einen politischen und kulturellen Gegenpunkt zu Entsolidarisierung, Kommerz und Kapitalismus zu setzen. Die SDAJ richtet auch dieses mal wieder den Jugendbereich auf dem UZ-Pressefest aus.

Mit politischen Runden, Musik, Spiel- und Spaß, günstigem Essen und Getränken, wollen wir ein Wochenende miteinander diskutieren, uns kennenlernen und feiern. Gäste aus der ganzen Welt kommen auf Einladung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) an diesem Wochenende in Dortmund zusammen.

 

Zum Programm geht es hier lang:

Wieder einmal lassen die Cineasten von der SDAJ Bochum eine Sternstunde der Filmgeschichte wieder aufleben und zeigen Stanley Kubrick’s Klassiker „Dr. Seltsam“. Der 1964 in die Kinos gekommene Film erzählt die Geschichte eines durchgedrehten US-Generals, der versucht, einen Atomkrieg gegen die Sowjetunion vom Zaun zu brechen – um dies zu verhindern, versammelt sich die US-amerikanische Politikerkaste im „War Room“ des Pentagon und versucht, die Zerstörung der Welt aufzuhalten (und im besten Fall die Russen zu besiegen). Dabei zeigt Regisseur Kubrick, dass im Krieg auch die eigene Bevölkerung zur Zahl verkümmert, mit der ohne mit der Wimper zu zucken Kosten-Nutzen-Rechnungen aufgemacht werden.

Der Film wurde für 4 Oscars nomiert – die SDAJ Bochum vergibt 5 von 5 möglichen Sternen! Kommt vorbei und genießt die Kinoatmosphäre im Sozialen Zentrum. Wir sorgen wie gewohnt für Cocktails (Cuba Libre, Mojito), Bier (Fiege, Veltins) sowie Softdrinks und Snackereien.

PS: Die hier angegebene End-Uhrzeit ist übrigens fiktiv.

 

Das ganze finden im Soziales Zentrum Bochum Josefstr. 2, 44791 Bochum statt.

Sehr geehrter Frau Oberbürgermeisterin,

wir sind zutiefst entsetzt darüber, dass Sie zusammen mit anderen OberbürgermeisterInnen aus dem Ruhrgebiet einen Brief an die Ministerpräsidentin von NRW, Hannelore Kraft, unterschrieben haben, in dem Sie die Abschaffung der Einzelfallüberprüfung bei Asylanträgen gefordert haben. Wir sind erschrocken, dass Sie sich dafür aussprechen, dass Flüchtlinge schneller, d.h. ohne diese konkrete Überprüfung in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden können. Es scheint Ihnen gleichgültig, in welcher Lage sich diese Menschen befinden, dass Familien auseinandergerissen werden, Alte und Kranke den Heimweg mit unzureichender medizinischer Versorgung überstehen müssen und das Menschen, die vor Rassismus, Diskriminierung und Verfolgung geflohen sind, dorthin zurückgeschickt werden.

In dem von Ihnen mitunterzeichneten Brief heißt es:
“Nicht nur nicht hilfreich sondern geradezu kontraproduktiv sind Erlasse, die darauf abzielen, im Nachgang zu bestandskräftig festgestellten Ausreiseverplichtungen noch einmal in Einzelfallprüfungen einzutreten und Familienverbünde nicht auseinanderzuziehen … Stattdessen benötigen wir alle Unterstützung, Menschen mit bestandskräftig festgestellten […] Ausreiseverpflichtungen in ihre Heimatländer zurückzuführen, um die notwendigen Plätze für um ihr Leben fürchtenden Flüchtlinge freizuziehen.”
Sind Sie sich bewusst, in welche Rhetorik Sie damit verfallen? Ist Ihnen klar, dass Sie damit der Losung der Nazis „Das Boot ist voll“ Rückenwind verleihen? Im Bochumer Stadtrat sitzen Parteien wie die NPD, die eine solche Politik schon lange forcieren.Mit Ihrer Unterschrift haben Sie nicht zuletzt den Rechten mit ihrer Umtriebigkeit, die seit Monaten für eine Abartigkeit nach der anderen von sich reden machen, einen Erfolg zugestanden.

Sie sind bereit die wenigen Rechte zu beschneiden, die Flüchtlingen in Deutschland noch geblieben sind und die derzeit massiv unter Druck geraten, nicht zuletzt durch die Welle rechtspopulistischer Bewegungen wie Pegida & Co.

Anstatt verschiedene Flüchtlingsgruppen gegeneinander auszuspielen, sollten Sie sich dafür einsetzen, dass alle Flüchtlinge das Recht genießen, hier unterzukommen, das Recht erhalten, Arbeit zu finden und in unsere Gesellschaft integriert zu werden. Sie sollten sich gegen die Praxis einsetzen, dass Flüchtlinge in angeblich sichere Drittstaaten abgeschoben werden, wie es bspw. bei Sinti und Roma oftmals der Fall ist. Sie werden in Länder geschickt, wo sie rassistischer Verfolgung ausgesetzt werden. Können Sie das guten Gewissens rechtfertigen?

Woran es doch offensichtlich viel mehr fehlt ist ein übergreifendes, landesweites oder gar bundesweites Konzept zur Flüchtlingsunterbringung und -integration. Warum prangern Sie nicht an, dass Städte im Ruhrgebiet Flüchtlinge in Zeltlager unterbringen, während es gleichzeitig Wohnungsleerstand gibt. In dem Brief kritisieren Sie richtigerweise die Unterfinanzierung der Kommunen. Rücken Sie dies als Forderung in den Mittelpunkt! Warum fordern Sie nicht, dass das Geld für diese Aufgabe dort zu holen sei, wo die Profiteure von Krieg und Elend sitzen. Deutsche Konzerne und Banken verdienen an militärischen Konflikten und sozialem Elend in anderen Ländern dieser Welt, z.B. durch zahlreiche Waffenexporte. Sie sollten zur Kasse gebeten werden!

Wir, die SDAJ Bochum, fordern, dass Sie als Oberbürgermeisterin die Willkommenskultur, die Sie in dem Brief beschreiben, aktiv unterstützen. Wir fordern ein Bleiberecht für alle Flüchtlinge. Spielen Sie den Nazis nicht in die Hände. Wir fordern Sie dazu auf, dass Sie Ihre Unterschrift zurücknehmen und der Forderung nach offener und solidarischer Flüchtlingspolitik nachkommen.
Say it loud, say it clear, Refugees are welcome here!
Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Bochum
Brief der OberbürgermeisterInnen an Hannelore Kraft: http://linksfraktionbochum.de/wp-content/uploads/2015/05/Schreiben-HVB-an-MP.pdf

Liebe Freundinnen und Freunde,
wie jeden Monat, veranstalten wir am 21.03. um 19 Uhr wieder unseren Kneipenabend im Sozialen Zentrum Bochum. Nachdem wir zuletzt Filme geschaut und über Rechtspopulismus diskutiert haben, wollen wir diesen Monat einen lockeren Überblick darüber bieten, was die SDAJ eigentlich ist, warum sie ist, wie sie ist und was sie warum wie macht. Weil das ganz schön viele Fragen sind, versuchen wir, unsere politische(n) Orientierunge(n) anhand verschiedene Beispiele (Antimilitarismus/-imperialismus, Antifaschismus, ArbeiterInnenpolitik und marxistische Theorie) aufzuzeigen und mit euch zu diskutieren. Natürlich ist dabei Raum für all die Fragen, die ihr vielleicht schon öfter im Kopf hattet, aber bisher nicht stellen konntet oder wolltet. Wie immer gibt es die sagenhaft günstigen und leckeren Cocktails (Mojito, Cuba Libre) und Biere sowie antialkoholische Getränke. Kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch!